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Angebot von Äpfeln auf dem Markt

Konsumentinnen und Konsumenten

An meiner Konsumentenumfrage haben über 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mitgemacht. Bei der Umfrage liess ich Konsumentinnnen und Konsumenten Fragen zu Food Waste und Lebensmittelverlusten bei Gemüse und Obst, zum eigenen Kaufverhalten, zur Akzeptanz von nicht perfekter Ware und zum Handlungsbedarf beantworten. 

«Was muss aus Sicht der Konsumentinnen und Konsumenten getan werden, damit vermehrt auch optisch nicht perfektes Gemüse und Obst gekauft wird ?»

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer meiner Umfrage sind der Meinung, dass sich in verschiedener Hinsicht etwas ändern müsse: Der Grossteil schlägt vor, das Problem der Lebensmittelverschwendung zwischen Feld und Regal bekannter zu machen und dazu vermehrt auch Informationen über die Medien zu verbreiten. Die Gesellschaft sei zu sensibilisieren, dass dieses Gemüse und Obst nicht schlechter sind. Beim Einkaufen dürfe nicht die Optik in erster Linie ausschlaggebend sein, ob etwas gekauft wird oder nicht. Dies sollen auch die Kinder schon früh in der Erziehung und der Schule lernen.

 

Ein ausgebautes Angebot von nicht perfektem Gemüse und Obst wird auch gewünscht. Einige Konsumentinnen und Konsumenten würden solche Produkte gerne kaufen, finden diese aber nur selten in den Regalen der Supermärkte. Des Weiteren sollen die Normen im Detailhandel weniger streng sein. Für einige ist es wichtig, dass «zweitklassige» Produkte zu einem günstigeren Preis als «erstklassige» angeboten werden. Hier muss allerdings beachtet werden, dass diese Produkte die gleichen Produktionskosten verursachen, wie die «erstklassigen».

 

Andere schlagen vor, dass man keinen Unterschied mehr zwischen optisch perfekt und nicht perfekt machen solle und das Gemüse und Obst einfach gemischt in der Auslage anbieten solle. Mehrmals wird die Idee genannt, das vermehrte Werbung mit unperfektem Gemüse und Obst gut wäre. Die Konsumentinnen und Konsumenten sind auch der Meinung, dass man Verwendungsmöglichkeiten mit diesem Gemüse und Obst aufzeigen solle; zum Beispiel Rezepte, wo aus nicht perfekten Rohprodukten ein schmackhaft angerichtetes Gericht entsteht. Auch Spendenaktionen zugunsten von Obdachlosen werden erwähnt.

 

Weiter meinen Konsumentinnen und Konsumenten, ein kleineres und weniger breites Angebot (z. B. weniger ausländische Gemüsesorten) könnte dazu führen, dass man «gezwungen» werde, auf nicht perfektes Obst und Gemüse auszuweichen und hiesige Produkte zur Saison zu berücksichtigen. Jemand schlägt vor, unperfektes Gemüse und Obst den Menschen zum Probieren anzubieten.

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